Frischer Salat – auch im November

Viele Gärtner machen spätestens im Oktober ihren Garten „winterfest“: die Beete werden abgeerntet, verblühtes abgeschnitten, der Boden wird umgegraben. Der Garten geht in die Winterruhe und mit ihm der Gärtner. Bis zum Frühjahr ist nicht mehr viel zu tun. Jetzt können die Vorräte aufgebraucht werden: Eingekochtes oder eingefrorenes Obst und Gemüse, eingelagerte Kartoffeln usw.

Wir konnten uns mit diesem Ansatz nicht so recht anfreunden. Ein Grund ist, dass wir die Garten“arbeit“ auch in der kälteren Jahreszeit viel zu sehr genießen, um mehrere Monate Pause zu machen. Ein anderer, ganz praktischer Grund ist, dass wir wenig Platz zum Einlagern haben. Und nicht zuletzt gehen bei jeder Art des Haltbarmachens – ob Einfrieren, Trocken, Einkochen, Lagern – Vitamine und Vitalstoffe verloren. Deswegen haben wir nach einem anderen Ansatz gesucht: Wie können wir möglichst das ganze Jahr über frisch ernten?

Und das ist unser Rezept: Wir setzen auf winterharte (Wild-)kräuter und Gemüse, wie z. B. Vogelmiere und Zuckerhut. Beide sind relativ frostverträglich und können lange geerntet werden. Auf dem Beet, das ihr im Bild seht, hat sich die Vogelmiere ganz von selbst angesiedelt und bildet jetzt einen schönen Hintergrund für den Zuckerhutsalat. So haben wir auch im Herbst noch ein richtig schönes Beet, das zudem ausgesprochen pflegeleicht. Von der Vogelmiere ernten wir regelmäßig und sie wächst stets nach. Den Zuckerhut beernten wir blattweise, so dass wir über mehrere Wochen ernten können.

Vogelmieren und Zuckerhut im November

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